Taqiyya und Abrogation im Islam



Der Islam ist  geschichtlich betrachtet eine geradezu perfekt inszenierte machiavellistische Herrschaftsstruktur, die ihm eine maximale Effizienz bei seinem Streben nach  uneingeschränkter Macht sichert. Diesem Machtanspruch ist jedes Mittel recht. Bei seinen politischen Handlungen sieht sich der Islam durch keinerlei moralische oder ethische Kriterien eingeengt. Islamische Ethik ist rein utilitaristisch: moralische Kategorien wie Wahrheit, Gerechtigkeit, Gut und Böse spielen also nur im Hinblick auf die jeweilige Nützlichkeit für den Islam eine Rolle und sind daher relativ. Was heute für den Islam gut sein mag, kann morgen schon schädlich sein. Wahr, gut und gerecht ist nur das, was dem Islam nützt. (22) Das Töten von „Ungläubigen“ dient dem Islam: daher ist das Töten gut. Das Verschweigen der wahren Absichten des Islam gegenüber „Ungläubigen“ nutzt ebenso dem Islam: daher ist Lüge gegenüber „Ungläubigen“ gut. Der Jihad gegen Länder des Unglaubens dient der weltweiten Ausbreitung und dem Endsieg des Islam: daher ist jeder Jihad gerecht.

Ohne das Prinzip der Abrogation „Unter Abrogation (vom Lateinischen abrogare: abschaffen, wird in der islamischen Rechtswissenschaft die Aufhebung einer normativen Bestimmung des Korans oder der Sunna durch eine andere, zeitlich nachfolgende Bestimmung aus Koran oder Sunna bezeichnet. Abrogation gilt als eine Methode, um miteinander kollidierende Textbelege, deren Datum bekannt ist, zu harmonisieren. Innerhalb der islamischen Gelehrsamkeit herrscht allerdings keine Einigkeit, ob und in welchem Umfang bei der Lösung von Widersprüchen mit Abrogation argumentiert werden darf.“ wäre der Islam eine Religion, in der alle Werte sowie deren Gegenteil gleichzeitig gelten: und damit eine Religion der Beliebigkeit und Wertlosigkeit.

Mit dem Prinzip der Abrogation ist der Islam genau das, was er ist:  eine Religion des Terrors gegen Andersgläubige sowie die einzige Weltreligion mit einer göttlich verbrieften Lizenz zum Lügen, Betrügen und zum Töten.

Fazit:
  1. Für alle gläubigen Muslime der Welt gilt der Koran mit seinen 114 Suren als einzig gültiger Leitfaden rechten Denkens und Handelns.
  2. Da die Suren aus islamischer Sicht nicht Menschenwerk sind, sondern von Gott Höchstselbst stammen, ist jede Kritik (auch die geringste)  Gotteslästerung und wird mit dem Tode bestraft.
  3. Ebenso sind alle Reformen im Islam, die sich nicht mit den Inhalten des Koran decken,  Angriffe auf die göttliche Struktur des Koran und damit auf Allah selbst.
  4. Daher ist der Islam - anders als das Christentum und der Buddhismus etwa - vom Wesen her immun gegenüber Reformen und Anpassungen an gesellschaftliche Fortschritte.
  5. Die Mekkanische sowie die Medinische Phase bilden in einem anfangs kaum durchschaubaren Zusammenspiel das "Gesamtsystem Islam".
  6. Mit den relativ friedlichen u. toleranten Koranversen aus der Mekkanischen Phase wirbt der Islam für Neuzugänge. Die meisten friedlichen Muslime kennen nur diesen Islam.
  7. Mit dem intoleranten und hasserfüllten Islam der Medinischen Phase kommen sie kaum in Berührung.
  8. Wenn doch, ist ihr Weg als islamistischer Terrorist geebnet.
  9. Die Anordnung der Suren nach ihrer Länge und nicht nach dem Zeitpunkt ihrer Eingebung an Mohammed macht den Koran und damit den Islam für den absoluten Grossteil der islamischen Gläubigen undurchschaubar.
  10. Nur informierte Muslime erkennen den qualitativen Bruch der Suren nach dem Einzug Mohammeds in Medina.
  11. Da im Islam das Prinzip der Abrogation gilt (das Spätgesagte ist bedeutender als das früher Gesagte), löschen die Suren aus der Toleranz- und friedensfeindlichen Spätphase des Islam (Medina) die eher moderaten Suren aus der mekkanischen Frühphase des Islam quasi aus.
  12. Dieses Prinzip ist den meisten Muslimen nicht bekannt, wohl aber den islamischen Theologen sowie den meisten fälschlicherweise als „Islamisten“ bezeichneten  Fundamental-Muslimen, die damit über ein elitäres und machtvolles Herrschaftswissen verfügen, auf das sie nach Bedarf zugreifen.
  13. Mittels dieses Herrschaftswissens besitzen diese Islam-Gelehrten damit innerhalb des Islam eine nahezu unangreifbare Definitionsmacht, die vom deutschen Soziologen  Hohannes Feest beschrieben wird als „sozial vorstrukturierte Chance, eine Situation für andere verbindlich zu definieren“.
  14. Auf genau diese intoleranten und menschenrechtsverachtenden (medinischen) Suren beziehen sich – islamisch völlig korrekt und letzten Endes unanfechtbar - alle „Islamisten“ und „Dschihadisten“ (Gotteskrieger) des Islam.
  15. Die islamischen „Gotteskrieger“ sind nach der Lehre des Islam also die wahren Söhne Allahs und seines Propheten Mohammeds, denn sie nehmen seine Hauptforderung nach Welteroberung und Errichtung eines weltweiten islamischen Staats- und Glaubenssystem beim Wort.
  16. Der als „gemässigt“ bezeichnete Islam unterscheidet sich vom „fundamentalistisch“ bezeichneten Islam (fälschlicherweise „Islamismus“ genannt) nur in der Geschwindigkeit der Realisierung seiner Ziele. Während der „gemässigte Islam“ auf Zeit setzt, wollen die „Islamisten“ die Errichtung der islamischen Weltherrschaft so schnell wie möglich und mit allen Mitteln erreichen. Diese Mittel sind im Koran explizit genannt: Ermordung von Kritikern des Islam – Täuschung der „Ungläubigen“ über die wahren Ziele des Islam (Taqiyya) -  Kampf gegen und Vernichtung aller „Ungläubigen!
  17. Den gemässigten Islam gibt es daher nur in den Köpfen unwissender Muslime und ahnungsloser Westler. In Wirklichkeit ist der „gemässigte“ Islam jedoch eine historische und theologische Schimäre. Denn sowohl moderate als auch radikale Imame und Muslime beziehen sich in ihrem Tun auf den Koran. Aus dem zuvor gesagten ergibt sich daher der zwingende Schluss, dass – je besser ein Muslime den Koran einschliesslich des Abrogationsprinzips kennt und je gläubiger er ist – desto eher wird er zum Terror gegen „Ungläubige“ neigen .
  18. „Hassprediger“ gibt es damit nur in den Köpfen uninformierter und unbelehrbarer Nicht-Muslime. Denn wie „moderate“ Imame beziehen sich Hassprediger zu 100 Prozent auf die Texte des Islam (Koran und Hadith), unterscheiden sich jedoch von ersteren in ihrer konsequenteren und damit religionsnäheren Umsetzung der zentralen Botschaft des Islam: die Errichtung des dar al-Islam (islamische Weltherrschaft) unter der Erfordernis der Vernichtung ihrer Feinde („Ungläubige“).
  19. Aus welchen Gründen auch immer stellen moderate Imame jenen Welteroberungsauftrag nicht in den Mittelpunkt ihrer Predigten. Doch damit tragen sie – bewusst oder unbewusst – wesentlich zur Verwirrung und Besänftigung innerhalb der „Ungläubigen“ bei, was die Frage der Friedlichkeit des Islam anbelangt, und erfüllen damit den Taqiyya-Auftrag ihrer Religion in besonderem Masse.

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