Die „Flüchtlingskrise“ aus kroatischer Perspektive



Die „Flüchtlingskrise“ aus kroatischer Perspektive

Die Masse der Migranten zieht von der Türkei nach Griechenland, entweder über die Landroute durch Thrakien, oder über die See von Anatolien zu einer Ägäis Insel. Von den Inseln geht es dann mit einer Fähre, die die griechische Regierung organisiert hat, nach Athen.

Dann ziehen die „Flüchtlinge“ weiter in nördliche Richtung durch Griechenland, dann durch Mazedonien und Serbien. Bevor Ungarn seine Grenze zu Serbien geschlossen hatte ging es über Ungarn nach Österreich. Nach der Grenzschließung machten die Migranten einen kurzen Schwenk durch Kroatien, um nach Ungarn zu kommen. Dann schloss Ungarn auch dieses Schlupfloch.

Die neue Route führt nun in nordwestlicher Richtung durch Kroatien und Slowenien nach Österreich und von dort aus nach Bayern und weitere im Norden gelegene Ziele. Die Karte weiter unten zeigt die gegenwärtige Route durch Kroatien und Slowenien nach Österreich.

KARTE

Die Konsequenzen dieses multikulturellen Irrsinns haben also Kroatien erreicht. Im Westen des Landes gibt es noch nicht so viele Flüchtlinge, aber es ist eine Frage der Zeit, wann sie auch dort hin kommen. Die Kroaten waren jahrhundertelang unter dem Joch der Osmanen gewesen und die Menschen sind – vorsichtig ausgedrückt – ziemlich zurückhaltend in Bezug auf den Islam.

Die Meinungen über die Flüchtlinge gehen aber weit auseinander von „wir sollten die Flüchtlinge herzlich begrüßen“ bis zu „die Grenzen sollten dicht geschlossen werden“. Die Regierung hat eine Position, die in der Mitte zwischen den extremen Meinungen liegt, hat die Grenzen weiter geöffnet und erlaubt den Flüchtlingen das Land zu durchqueren.

Diese Haltung wird vielleicht noch ein paar Monate lang funktionieren, aber dann werden die Probleme größer werden. Es ist deprimierend zu sehen, dass diese Invasion den traurigen Untergang des EU Systems einläuten wird, mit Lokalpolitikern und Bürokraten die darum schachern wie viele Flüchtlinge durchgewinkt werden können.

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