Britisches Gutachten: Vernichtendes Urteil über TTIP



Britisches Gutachten: Vernichtendes Urteil über TTIP

Die renommierte London School of Economics kommt in einem Gutachten zu einem vernichtenden Urteil über TTIP: Das Abkommen berge viele Risiken und keinen Nutzen.

Das berichten die »Deutschen Wirtschaftsnachrichten« (DWN) in ihrer aktuellen Onlineausgabe. Die Pikanterie an diesem Gutachten ist, dass es von der Regierung in Auftrag gegeben wurde, nach Erstellung jedoch in der Schublade verschwand. Stattdessen warb Premier Cameron bei den Briten für das Abkommen.

Die TTIP-Gegner haben nun die Veröffentlichung des Gutachtens erzwungen. Das Ergebnis dürfte Premier David Cameron in arge Bedrängnis bringen und könnte auch Einfluss auf die EU-Abstimmung haben. Denn die London School of Economics (LSE) kommt zu einem vernichtenden Urteil: Das TTIP werde Großbritannien keinen Nutzen bringen, berge aber erhebliche Risiken und dürfte den britischen Steuerzahlern ebenso erheblich Kosten auferlegen.

Im Gutachten heißt es wörtlich: »Alles in allem ist es zweifelhaft, dass britische Investoren in den USA zusätzlichen Schutz durch ein EU-Abkommen erhalten werden, die über jenen hinausgehen, der heute vor US-Gerichten erzwungen werden kann». Großbritannien setze sich hohen Kosten aus, die vor allem aus den Schiedsgerichtsklagen auf die britischen Steuerzahler zukämen...

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