Sie selbst fühle sich nach diesem Urteilsspruch des Schariagerichts
erniedrigt, gab die Pakistani gegenüber der britischen Zeitung »Express«
zu. Unterstützung erfuhr die Mutter von Gita Sahgal, einer britischen
Menschenrechtsaktivistin. Sie sagte, dass die Urteile der
Schariagerichte bei derlei Fällen grundsätzlich gegen die Frauen, die
mehrheitlich die Opfer von häuslicher Gewalt und Vergewaltigung sind,
ausfallen. Die von den britischen Zivilgerichten ergangenen
Scheidungsurteile hätten aus der Sicht der islamischen Rechtsprechung
keine Gültigkeit.
Die Situation mit den sich immer weiter verbreitenden Schariagerichten sei ein großes Problem, gab Dr. Ahmad al-Dubayan, der Vorsitzende des Rates für Schariagerichte in Großbritannien, zu. Er wisse nicht, wie viele dieser Gerichte es in der Zwischenzeit im Land gibt. Der Innenausschuss im britischen Unterhaus hat nun eine Ermittlung hinsichtlich der Ausbreitung des islamischen Rechts begonnen. Muslimische Verbände kritisierten dieses Vorgehen unmittelbar nach Bekanntwerden als »Einmischung in die Religionsfreiheit«.
Auch in Deutschland sind solche Schariagerichte auf dem Vormarsch.
Die Situation mit den sich immer weiter verbreitenden Schariagerichten sei ein großes Problem, gab Dr. Ahmad al-Dubayan, der Vorsitzende des Rates für Schariagerichte in Großbritannien, zu. Er wisse nicht, wie viele dieser Gerichte es in der Zwischenzeit im Land gibt. Der Innenausschuss im britischen Unterhaus hat nun eine Ermittlung hinsichtlich der Ausbreitung des islamischen Rechts begonnen. Muslimische Verbände kritisierten dieses Vorgehen unmittelbar nach Bekanntwerden als »Einmischung in die Religionsfreiheit«.
Auch in Deutschland sind solche Schariagerichte auf dem Vormarsch.
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