„Was gibt es in Gaza zu verstecken?“: Israel verwehrt fünf Europa-Abgeordneten Besuch im Gaza-Streifen
Der
Gazastreifen ist fast vollständig von israelischem Gebiet
eingeschlossen. Selbst die kurze gemeinsame Grenze mit Ägypten ist fast
immer geschlossen.
Ein Palästinenser sitzt vor den Trümmern seiner Existenz am Gazastreifen. (Symbolbild)Foto: ROBERTO SCHMIDT/Getty Images
Israel hat fünf Abgeordneten des Europa-Parlaments einen Besuch im
Gazastreifen verwehrt. Die „willkürliche“ Entscheidung der israelischen
Regierung sei „nicht hinnehmbar“, erklärte der zyprische Abgeordnete
Neoklis Sylikiotis am Mittwoch. „Was gibt es in Gaza, das vor uns
verborgen werden soll?“, fragte Sylikiotis.
Der Gazastreifen ist fast vollständig von israelischem Gebiet
eingeschlossen. Selbst die kurze gemeinsame Grenze mit Ägypten ist fast
immer geschlossen. Die zwei Millionen Einwohner des Gazastreifens leben
fast vollständig von der Welt abgeriegelt. Das Wirtschaftsleben liegt
wegen der weitgehenden Blockade darnieder. Die Europäische Union ist der
größte Geldgeber der Palästinenser.
Die israelischen Behörden erläuterten, sie ließen „berufliche und humanitäre“ Verantwortungsträger in den Gazastreifen, wenn dies dem Aufbau der Wirtschaft und Infrastruktur diene. Ausländische Diplomaten könnten in das Palästinensergebiet reisen, wenn sie in Israel oder bei der Palästinensischen Autonomiebehörde akkreditiert seien.
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