Direkt zum Hauptbereich
Sanktions-Verbrechen der EU gegen Syrien!
Soeben hat
Ksenia Sokolova, die neue Leiterin des humanitären russischen Hilfsfonds
"Gerechte Hilfe" («Справедливая помощь») und Nachfolgerin der
verunglückten Dr. Lisa, soeben in einem Interview beim russischen Sender
"Rossia24" verdeutlicht:
"Wir helfen in
Russland, in der Ukraine, im Donbass und nun auch seit Monaten in
Syrien. Das Problem in Syrien sind die Sanktionen. Der Fall dort ist
sehr spezifisch. In Syrien sind genug gut funktionierende Krankenhäuser
und auch genug gut ausgebildete Ärzte vorhanden, die aber keine
Medikamente und Verbandsmaterialien haben, womit sie den Menschen und
auch den Kindern helfen können. Einfach keine Medikamente mehr. Nichts.
Aufgrund der Sanktionen der EU und USA sind Einfuhren von Medikamenten
und medizinischer Ausrüstung nicht möglich. Unter Sanktionsverbot steht
auch die Einfuhr praktisch aller Rohstoffe aus dennen syrische
Pharmabetriebe eigene Medikamente früher herstellten oder heute
herstellen könnten. Das ist das akuteste Problem dort. Eine echte
humanitäre Katastrophe. Viele Menschen und zahlreiche Kinder können
nicht behandelt werden und nicht wenige sterben deswegen gerade in
Syrien, obwohl genug Ärzte da sind - die jedoch keine Medikamente zur
Verfügung haben. Und die Welt schaut zu. Russische Medikamente die wir
ihnen nach Syrien bringen sind mittlerweile so ziemlich die einzigen,
die sie dort noch haben, aber ausreichend ist das eben nicht, da viele
Menschen spezifische und komplexe Medikamente benötigen! Man muss das
humanitäre Problem international deutlich machen, z.B. in der UNO. Wir
werden jetzt auch weiter syrische Kinder zur kostenlosen Behandlung nach
Russland ausfliegen, doch die humanitäre Katastrophe in Syrien bleibt.
Kommentare