Im Juni 2010 erging ein
Kabinettsbeschluss, demzufolge sämtliche Ressorts bis 2014 zusammen 81,6
Mrd. Euro einsparen sollten – 8,3 Mrd. sollten aus dem Etat der
Bundeswehr stammen. Der daran angelegte Bundeswehrplan sah deshalb eine
empfindliche Senkung der deutschen Rüstungsausgaben vor und ein –
offizielles – Ziel der am 18. Mai 2011 vorgelegten „Eckpunkte für die
Neuausrichtung der Bundeswehr“ war es dann auch, unter anderem über eine
Verkleinerung der Truppe Gelder einzusparen.[1]
Auch wenn der Sparbeschluss dann
ohnehin schnell gekippt wurde und wir seit einiger Zeit einen rasanten
Anstieg der deutschen Rüstungsausgaben erleben – was sich nun mit den
„Vorläufigen konzeptionellen Vorgaben für das künftige Fähigkeitsprofil
der Bundeswehr“ anbahnt, ist Rüstung in einer ganz neuen Dimension: Mehr
Personal, mehr schwere Divisionen, mehr Panzer, mehr Kampfflugzeuge,
mehr Schiffe und nicht zuletzt natürlich mehr Geld.
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