„Sie haben im Rudel gejault, statt ihren Job zu machen, sie
haben Obama und Hillary mit Lob und Hudel übergossen und Donald in die
Tonne getreten.“ Das sagt Bestseller-Autor Mathias Bröckers im
NachDenkSeiten-Interview über die Berichterstattung der Medien zu Donald
Trump und der Wahl in den USA. Bröckers, der zur Gründergeneration der
taz gehört, hat gerade ein neues Buch veröffentlicht, worin er die
aktuelle Entwicklung in den USA literarisch verfremdet als Geschichte
erzählt, die an die US-amerikanische Fantasyserie „Games of Thrones“
anknüpft. Der Titel des Buches: „König Donald, – Die unsichtbaren
Meister und der Kampf um den Thron“ lässt erahnen, wie Bröckers die
politische Entwicklung in den Vereinigten Staaten wahrnimmt: Als Kampf
um die Macht unterschiedlicher Fraktionen, die wie in der Fantasyserie
vor nichts zurückschrecken, um an jene Stellen zu gelangen, die die
entscheidenden Weichenstellungen in dem Land…
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