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Kiew am 20. Februar: Anlässlich des vierten Jahrestages
der "Maidan-Revolution" gedenken Menschen den dabei ums Leben gekommenen
Personen.
Von November 2013 bis Februar 2014 fand auf dem
zentralen Platz in Kiew der sogenannte Euromaidan statt. Was als
friedlicher Studentenprotest begann, entwickelte sich bald zu einer von
rechtsextremen Nationalisten forcierten gewalttätigen Konfrontation mit
der Staatsmacht.
Die Gewalt gipfelte im Februar 2014 im Tod von über hundert Menschen. Daraufhin ergriff Präsident Wiktor Janukowitsch die Flucht nach Russland. Petro Poroschenko und Arsenij Jazenjuk übernahmen die Regierung. Der Westen jubelte angesichts des vom ihm erfolgreich unterstützten Regimewechsels.
Vier Jahre später ist auf allen Seiten Ernüchterung eingetreten. Die hochgesteckten Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Auch ehemalige Maidan-Aktivisten sehen die Vergangenheit inzwischen kritisch.
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