Russischer Politologe: Jedes Land versucht, von den USA unabhängiger zu werden
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Quelle: Reuters
Eine Gesamtansicht eines Frachtterminals im Hafen von Barcelona, 23. Oktober 2013.
Der Politikwissenschaftler Fjodor Lukjanow hat beim
Östlichen Wirtschaftsforum, das derzeit in der russischen Stadt
Wladiwostok stattfindet, seine Meinung zum nach wie vor großen Einfluss
der Vereinigten Staaten auf die restliche Welt geäußert.
Großangelegte Kriege
mit US-Beteiligung seien Lukjanow zufolge nicht zu erwarten, da die
Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigte, wie unwirksam Waffengewalt sei.
Die US-Kriegskampagnen in Afghanistan, im Irak und in Libyen seien
kontraproduktiv gewesen. Außerdem erklärte der Experte für geopolitische
Fragen, dass die Rolle Russlands in der Arktis enorm sei. Dass Peking
in der Arktis eine sogenannte "polare Seidenstraße" errichten will,
werde unter den arktisnahen Ländern nicht gerne gesehen, da China kein
Arktis-Anrainer ist. "Unsere chinesischen Freunde sind gern gesehene
Gäste in der Arktis… Aber sie sollen jene Regeln respektieren, die dort
im Laufe vieler Jahre entstanden sind", so Lukjanow.
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