Putin: Sanktionen sind nichts Neues, das machen sie seit Jahrhunderten, um uns kleinzuhalten

Putin: Sanktionen sind nichts Neues, das machen sie seit Jahrhunderten, um uns kleinzuhalten

Heute stellt sich Putin zum 14. Mal dem großen jährlichen Frage-Antwort-Marathon der Weltpresse. Im Rahmen dieser Pressekonferenz wurde er erneut auf die Sanktionen und deren im Raum stehende Verschärfung angesprochen gefragt, und ob Russland darauf vorbereitet sei. 
 
"Russland hat fast seine ganze Geschichte lang unter gewissen Beschränkungen und Sanktionen gelebt. Wenn Sie die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts betrachten, ist es immer dasselbe. [...] Das ist verbunden mit der Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit Russlands. Es entsteht ein bedeutender, starker Spieler, und das wollen [andere Staaten] nicht. Vor nicht langer Zeit dachte man [dort] noch, dass es dieses Land gar nicht mehr gebe, aber es gibt es, und man muss mit ihm rechnen, denn 160 Millionen Menschen leben hier, und deren Interessen vertreten wir."

Er betonte, dass diese Sanktionen nicht ohne Folgeschäden für die dafür verantwortlichen Staaten blieben. Die EU habe dadurch Russland als Markt und 500 Milliarden Euro verloren. "Das fügt allen Schaden zu", hielt er fest. In Russland haben die Sanktionen aber positive Trendwenden bewirkt, etwa im Fahrzeugbau und in der Agrarindustrie.

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