
UN-Sonderberichterstatter Idriss Jazairy bei einer Konferenz am 29. Mai 2019 in Berlin
Der UN-Sonderberichterstatter Idriss Jazairy hat in
Berlin über Auswirkungen der Sanktionen auf Syrien gesprochen. Er nannte
die "einseitigen Strafmaßnahmen" einen "Akt des Krieges". Menschen
wanderten aus Syrien aus, "weil Sie ihnen keine Alternative geben".
Einseitige
Strafmaßnahmen, Blockaden, Embargos oder Sanktionen seien nur dann
legal, wenn sie vom UN-Sicherheitsrat verhängt würden, sagte Idriss
Jazairy in Berlin.
Die Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten halte sich daran, doch in den vergangenen Jahren sei eine "einflussreiche Minderheit" von Staaten dazu übergegangen, einseitige Wirtschaftssanktionen als Strafmaßnahmen gegen Staaten zu verhängen, so der UN-Sonderberichterstatter. Als negative Folgen der Sanktionen hob er Abwanderung und Migration hervor.
Die Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten halte sich daran, doch in den vergangenen Jahren sei eine "einflussreiche Minderheit" von Staaten dazu übergegangen, einseitige Wirtschaftssanktionen als Strafmaßnahmen gegen Staaten zu verhängen, so der UN-Sonderberichterstatter. Als negative Folgen der Sanktionen hob er Abwanderung und Migration hervor.
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