
Quelle: Reuters
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Das nordkoreanische Regierungsoberhaupt Kim Jong-un in Pjöngjang, Nordkorea, 17. Januar 2018.
Einen Tag vor der Eröffnung der südkoreanischen
Winterspiele plant Nordkorea eine Militärparade anlässlich eines
Jubiläums. In Südkorea sorgt man sich, nordkoreanische Cheerleader und
Musikeinlagen könnten den internationalen Wettkämpfen die Show stehlen.
Es sind die zweiten Olympischen Spiele in Südkorea und die ersten Winterspiele, die in dem Land stattfinden. Die Amerikaner hatten sich auf Drängen Seouls bereit erklärt, ihre Manöver in Südkorea nicht während der sportlichen Wettkämpfe abzuhalten, verlegten aber weiteres Kriegsgerät auf die koreanische Halbinsel.
Nordkoreanische Girlband darf nicht singen
Kritiker sehen in dem Auftritt Nordkoreas eine "politische Show". Südkorea habe den Nordkoreanern zu viel Raum gegeben, um die sportlichen Wettkämpfe für ihre Zwecke zu nutzen. Am Montag kamen die Regierungen des geteilten Landes überein, dass Nordkorea zudem eine 140-köpfige Musikergruppe in den Süden senden wird, um während der Winterspiele in Pyeongchang aufzutreten.Auch die bekannte nordkoreanische Band Moranbong wird in den Süden reisen. Die Musikerinnen dürfen dem Publikum ihre Lieder aber nur in ihrer Instrumentalfassung präsentieren, denn die Inhalte der Liedtexte der rein weiblichen nordkoreanischen Band sind in Südkorea nicht willkommen. Auch die nordkoreanische Flagge darf nur in Ausnahmefällen bei den Wettkämpfen gezeigt werden. Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in hatte schon im Vorfeld gehofft, dass die Winterspiele der Diplomatie eine neue Bühne bereiten könnten. Die Meriten mit Blick auf die Annäherung zwischen Nord- und Südkorea nahm auch schon US-Präsident Donald Trump für sich ein Anspruch.
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