Quelle: Reuters
© REUTERS/Jonathan Ernst
Noch vor knapp einem Jahr: Ex-US-Außenminister Rex
Tillerson an der Seite von Präsident Donald Trump- Kabinettssitzung im
Weißen Haus, Dezember, 2018.
Der frühere US-Außenminister Rex Tillerson und Präsident
Donald Trump haben sich einen deftigen Schlagabtausch geliefert. Über
Twitter verkündete Donald Trump , Tillerson sei dumm und faul. Den
früheren CIA-Chef und Nachfolger Tillersons, Mike Pompeo, lobte Trump.
Trump ließ am Freitag
die Öffentlichkeit per Twitter wissen, der frühere US-Außenminister Rex
Tillerson sei "dumm wie ein Stein". Außerdem sei Tillerson, der
jahrzehntelang an der Spitze des Ölriesen Exxon Mobil stand, "faul wie
die Hölle". Er habe ihn nicht schnell genug loswerden können.
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Tillerson hätte "nicht die erforderliche geistige Leistungsfähigkeit" gehabt. Mit seinem Nachfolger, Mike Pompeo, herrsche nun ein völlig neuer Geist im Außenministerium.
Noch vor knapp zwei Jahren fand der US-Präsident sehr lobende Worte für den Mann aus der Wirtschaft:
Tillerson hatte seinerseits in einer seiner seltenen öffentlichen Äußerungen kein besonders vorteilhaftes Bild seines früheren Chefs gezeichnet. In einem am Donnerstag auf CBS News veröffentlichten Interview sagte er
Trump habe dann am Ende solcher Unterredungen oft frustriert reagiert. Die Schilderungen des ehemaligen Ölmanagers Tillerson passen in das Bild, das mehrere Buchautoren, darunter der Watergate-Enthüller Bob Woodward, von Trump im Weißen Haus gezeichnet hatten.
Tillerson äußerte auch Bedenken zum Umgang Trumps mit seiner Wählerschaft.
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Tillerson hätte "nicht die erforderliche geistige Leistungsfähigkeit" gehabt. Mit seinem Nachfolger, Mike Pompeo, herrsche nun ein völlig neuer Geist im Außenministerium.
Noch vor knapp zwei Jahren fand der US-Präsident sehr lobende Worte für den Mann aus der Wirtschaft:
Ich habe einen der wirklich großen Wirtschaftsführer der Welt, Rex Tillerson, Chairman und CEO von ExxonMobil, zum Außenminister ernannt", schrieb Trump in Dezember 2016 auf Twitter.Tillerson wurde von Trump nach etwas mehr als einem Jahr im Amt entlassen - er soll während eines Auslandaufenthaltes per Twitter davon erfahren haben. Der US-Präsident ersetzte ihn durch Mike Pompeo, den ehemaligen Kongressabgeordneten aus Kansas, der damals die CIA leitete.
Tillerson hatte seinerseits in einer seiner seltenen öffentlichen Äußerungen kein besonders vorteilhaftes Bild seines früheren Chefs gezeichnet. In einem am Donnerstag auf CBS News veröffentlichten Interview sagte er
Was für mich eine Herausforderung darstellt.... ist, für einen Mann zu arbeiten, der ziemlich undiszipliniert ist, nicht gerne liest, keine Briefing-Berichte liest, nicht gerne in die Details vieler Dinge eintaucht", so Tillerson. "Wir sind sehr unterschiedlich in unserem Stil, wir hatten kein gemeinsames Wertesystem."Trump habe ihn öfter gebeten, Dinge zu tun, die ungesetzlich seien, sagte der EX-Außenminister nach US-Medienberichten auf einer Veranstaltung in Houston. Zuerst hatte der Houston Chronicle über die Äußerungen berichtet.
Oft sagte der Präsident: 'Das will ich machen, und ich will es auf diese Art machen'", erklärte Tillerson. "Und ich habe dann immer gesagt, 'Herr Präsident, ich verstehe, was Sie wollen, aber das kann man so nicht machen. Es verletzt das Gesetz'"Mehr zum Thema - Trump kritisiert Enthüllungsbuch über sich und verspricht, "ein echtes Buch" zu schreiben
Trump habe dann am Ende solcher Unterredungen oft frustriert reagiert. Die Schilderungen des ehemaligen Ölmanagers Tillerson passen in das Bild, das mehrere Buchautoren, darunter der Watergate-Enthüller Bob Woodward, von Trump im Weißen Haus gezeichnet hatten.
Tillerson äußerte auch Bedenken zum Umgang Trumps mit seiner Wählerschaft.
Ich möchte ehrlich sein, es besorgt mich, dass das amerikanische Volk so wenig über bestimmte Probleme wissen will, dass es sich mit 128 Zeichen zufrieden gibt", sagte Tillerson offenbar mit Bezug auf Trumps Vorliebe für den Kurznachrichtendienst Twitter.Mehr zum Thema - Einstige Fox News-Moderatorin Heather Nauert soll neue UN-Botschafterin der USA werden
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